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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Waldorfschulbewegung trauert um einen ihrer bedeutendsten Pioniere

Stefan Leber, einer der bedeutendsten Pioniere der deutschen Waldorfschulbewegung in der neueren Zeit, ist am 18. Februar im Alter von 78 Jahren verstorben.

Von: NNA/ Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS)
Dies teile der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) in Stuttgart mit. „Stefan Leber prägte die Waldorfschulbewegung wie kaum ein zweiter“, betont der BdFWS. Leber, 1937 in Stuttgart geboren, war Schüler der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe. Mit sechzehn Jahren verließ er die Schule und machte eine Lehre als Klischeeätzer. Die Prägung durch einfache Lebensverhältnisse und das proletarische Umfeld auf der einen und die Begegnungen mit Anthroposophen, Wirtschaftsleuten und Priestern der Christengemeinschaft auf der anderen Seite sei ihm ein Leben lang erhalten geblieben, heißt es in der Erklärung des BdFWs. Diese beiden Strömungen in seinem Leben erklären auch sein Interesse für neue Welt-, Gesellschafts- und Wirtschaftsordnungen. Nach der Lehre folgte ein Studium der Politologie, Soziologie und Philosophie in Berlin. Dort traf er mit vielen Persönlichkeiten zusammen, die – wie er selbst – die Waldorfschulbewegung später entscheidend prägen sollten, z.B. mit Manfred von Mackensen und Christoph Gögelein. Nach dem Studium besuchte Stefan Leber das Lehrerseminar in Dornach, danach arbeitete er von 1962 bis 1973 an der Pforzheimer Waldorfschule.  „Lex Waldorf“ Noch während der Pforzheimer Zeit wurde Leber verstärkt in Stuttgart beim BdFWS tätig, 1971 wurde er Mitglied im Vorstand. 1973 zog er mit seiner Familie nach Stuttgart und wurde Dozent am Lehrerseminar, wo er mit Ernst-Michael Kranich, Olaf Oltmann und Wolfgang Schad zusammenarbeitete. In den 1970er Jahren gelang Leber zusammen mit Günter Altehage und Manfred Leist in Baden-Württemberg ein bildungspolitischer Durchbruch: Die „Lex Waldorf“ hat bis heute Bestand und regelt die Gleichstellung der Waldorfschulen als sogenannte Ersatzschulen mit eigener pädagogischer Prägung. Leber publizierte über zwanzig Titel zu vielen gesellschaftlich relevanten Themen wie Pädagogik und Menschenkunde, zur Sozialgestalt der Waldorfschule, zu Fragen der Staats- und Wirtschaftsordnung oder auch zu Reinkarnation und Karma. Seine Kurse im Seminar für Waldorflehrerbildung seien „unverwechselbar“ gewesen, seine Vorträge und Beiträge auf den Tagungen der Waldorfschulbewegung „humorvoll, anekdotisch, weltoffen“, heißt es in der Mitteilung des BdFWS weiter. END/nna/ung Bericht-Nr.: 150219-02DE Datum: 19. Februar 2015 © 2015 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten.

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