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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Verstecken, Blinde Kuh, Minecraft und Anderes

So ist das Verhältnis zum Leben am Morgen ein anderes als am Abend

Waldorf Ressourcen

“Spielen fördert die kindliche Entwicklung, die Beweislage dafür ist heute überwältigend”, sagt Dr. David Whitebread, Professor für Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Cambridge und Experte für die kognitive Entwicklung von Kleinkindern und frühkindliche Erziehung. Im vorliegenden Papier untersuchen Dr. Whitebread und sein Team die Bedeutung des kindlichen Spiels, dabei beziehen sie sich auf Studien aus vielen verschiedenen Kulturen; Kulturen in Entwicklungsländern aber auch in modernen, urbanen Gesellschaften.

Das Forschungsteam liefert eine Vielzahl von Begründungen für die These, dass Sprache, Kultur und Technologie ohne Spiel nicht möglich wären. Sie sind überzeugt, dass Spielen in einer direkten Beziehung steht mit intellektueller Leistung und emotionalem Wohlbefinden.

Im Weiteren wird darauf hingewiesen, dass etwa die Hälfte aller Kinder weltweit in Städten leben, was dazu führt, dass sie übermässig betreut werden und ihr Alltag sehr stark strukturiert ist. Dies scheint einen negativen Einfluss auf die Autonomie, den Einfallsreichtum und die allgemeine Entwicklung von Kindern zu haben.

Die zunehmende Verstädterung, mehr Stress in Familien, die Veränderungen im Bildungswesen und dass immer jüngere Kinder immer mehr Zeit mit digitalen Geräten verbringen, tragen dazu bei, dass laufend weniger Zeit mit Spielen verbracht wird.

Der vorliegende wissenschaftliche Artikel stellt eine Fülle von ausgezeichnet recherchierter Information für Lehrpersonen und Studierende zur Verfügung. Er könnte als Basis für einen Elternabend zur zentralen Bedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung dienen.

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Frühe Kindheit

Kindliche Entwicklung, Urbanisierung, Spiel, kognitive Entwicklung, Bildung, Elternabend
Von: Dr. David Whitebread

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