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Freunde der Erziehungskunst

Die Webseite der Freunde der Erziehungskunst hat einen neuen Look. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Seite Anfang März 2019 online gehen.

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Waldorf 100

Studierende und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, sowie Lehrer*innen haben ab sofort die Möglichkeit, Praxisbeispiele aus der Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule online zu streamen. Im neuen deutsch- und englischsprachigen Streaming-Portal stellt die Pädagogische Forschungsstelle kostenlos bisher unveröffentlichtes Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung bereit. 

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atempo

Im Jahr 2019, in dem die Waldorfpädagogik ihren 100. Geburtstag feiert, möchte man nach dem Gespräch mit ihm fast selbst wieder Schülerin werden, wenn man wüsste, dass ein Lehrer mit dieser Hingabe fürs Unterrichten und diesem tiefen Interesse am Menschen an der Tafel stünde. - Christian Boettger im Gespräch mit Maria A. Kafitz

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erziehungskunst.de

Um sich über die dringendsten Arbeits- und Forschungsaufgaben für die Waldorfschul- und Kindergartenbewegung auszutauschen, haben sich etwa 20 Experten aus Deutschland, der Schweiz, Brüssel und Großbritannien Anfang November letzten Jahres in Dornach getroffen.

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Ein Jahr Zeit für die „Pommes-Soko“

Fritz Schaefer aus Dorsten erhält das Pfad.finder-Stipendium der Uni Witten/Herdecke und kann nun ein Jahr lang Herzensprojekte umsetzen

Von: Uni Witten Herdecke
Fritz Schaefer (18) aus Dorsten ist der neue Pfad.finder-Stipendiat der Uni Witten/Herdecke (UW/H). Dadurch erhält er nun ein Jahr lang Zeit, um abseits der vorgegebenen Pfade verschiedene Projekte umzusetzen, die ihm am Herzen liegen. Dank des Pfad.finder-Stipendiums kann sich Schaefer nun ohne Zeitdruck  seiner Leidenschaft – der Ruhrgebiets-Hörspielserie „Pommes-Soko“ – widmen. Schaefer schreibt die Bücher und führt Regie. Gesprochen werden die Geschichten von Prominenten und Jugendlichen aus der Region. Der Verkaufserlös der CDs kommt der Jugendarbeit der Stadt Dorsten zugute. Auch beim Gemeinschaftsprojekt „Hörbar“ zeigt sich Fritz Schaefers Gespür für interessante Themen. Er lässt Zeitzeugen über die Welt vor und während des zweiten Weltkriegs zu Wort kommen und dokumentiert so ihre Erinnerungen. Doch damit ist es ihm noch nicht genug: Als drittes Projekt möchte er einen Jugendroman herausbringen, „den ausnahmsweise kein Erwachsener geschrieben hat.“ Da er mit einer schwerbehinderten Schwester aufgewachsen ist, ist es ihm wichtig, die Manuskripte seiner Hörspiele auch für Gehörlose zu edieren. „Die Idee der Universität Witten/Herdecke, junge Menschen für die Realisierung besonderer Projekte ein Jahr lang finanziell zu unterstützen, finde ich super. Diese Zeit sinnvoll zu nutzen, neue Erfahrungen zu sammeln, wird mir persönlich bei der Planung meines zukünftigen Weges sehr helfen“, freut sich Schaefer. Der nun dritte Pfad.finder-Stipendiat der UW/H sagt über sich selbst: „Ich bin kein großer Tüftler oder Forscher; eigentlich bin ich immer noch ein kleiner Zuhörer und Erzähler. Ich will Neugier wecken und begeistern.“ Ziel des Pfad.finder-Stipendiums ist es, jungen Menschen Zeit und Raum für die individuelle persönliche Entwicklung zu geben. Das Stipendium ist mit 700 Euro pro Monat für ein Jahr dotiert und wird unabhängig von einem möglichen späteren Studium an der UW/H vergeben. Eine Jury aus Studierenden wählt die Finalisten aus, bevor die Öffentlichkeit in einem Online-Voting den Sieger kürt. Vergeben wird das Stipendium von der StudierendenGesellschaft (SG) der Uni Witten/Herdecke, die damit ein Zeichen für Entschleunigung im eng getakteten Bildungssystem setzen möchte. Die SG ist eine Initiative von Studierenden für Studierende, die unter anderem dafür sorgt, dass jeder Bewerber, der das Auswahlverfahren der Universität besteht, sozialverträglich und unabhängig vom Geldbeutel der Eltern in Witten studieren kann.
Weitere Informationen:
- www.uni-wh.de/studium/pfadfinder-stipendium/worum-geht-es
- www.uni-wh.de/studium/beitraege-und-studienfinanzierung/warum-studienbeitraege
Die bisherigen Preisträger:
- www.uni-wh.de/aktuelles/detailansicht/artikel/oeffentlichkeit-kuert-xeniya-veber-zur-ersten-pfadfinder-stipendiatin
- www.uni-wh.de/aktuelles/detailansicht/artikel/der-17-jaehrige-benjamin-ansari-erhaelt-stipendium-zum-noch-nicht-studieren-und-faehrt-nun-nach-ruan
Kontakt: Julika Franke, 02302 / 926-934 oder julika.franke@uni-wh.de
*** Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.100 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung. Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.
Über die StudierendenGesellschaft Witten/Herdecke e.V.:
Der von Studierenden geführte gemeinnützige Verein mit rund 3.000 Mitgliedern erhebt und finanziert die Studienbeiträge für die Universität Witten/Herdecke. Mit dem „Umgekehrten Generationenvertrag“ hat die StudierendenGesellschaft (SG) ein einzigartiges Finanzierungsmodell entwickelt, das neben der monatlichen Beitragszahlung während des Studiums eine einkommensabhängige Späterzahlung vorsieht. Das Modell der nachgelagerten Beiträge ermöglicht den Studierenden der Universität Witten/Herdecke den Zugang zum Studium ohne finanzielle Beschränkung sowie die freie Gestaltung von Studium und Berufswahl. Die SG ist Gesellschafterin der Universität Witten/Herdecke. Somit gehört den Studierenden ein Teil ihrer Universität. Mit einer Bilanzsumme von rund 20 Millionen Euro (im Geschäftsjahr 2014) und rund 2.000 abgeschlossenen Verträgen gehört die SG zu den führenden privaten Bildungsfinanzierern in Deutschland.

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